DIE INSPIRATION
Mich hat schon immer J.R.R. Tolkien fasziniert. Jahrzehnte – JAHRZEHNTE – schrieb er an seinen Büchern. Der Herr der Ringe. Der Hobbit. Welten, die atmen. Kulturen, die leben. Sprachen, die existieren.
Das wollte ich auch. Nicht nur eine Heldin, die durch eine Welt rennt und sie vielleicht rettet. Nein – eine WELT. Eine echte Welt mit Tiefe, Geschichte, Bedeutung.
Dann entdeckte ich Avatar. Pandora. Diese visuelle, lebendige, magische Welt. Und ich dachte: Ja! Das ist es! Das ist die Art von Welt, die ich erschaffen möchte.
Also begann ich zu schreiben. Einfach so. Ohne großen Plan
DIE ERSTEN 13 KAPITEL – OHNE PLAN
Hier ist das Geheimnis: Ich schrieb die ersten 13 Kapitel, ohne wirklich zu wissen, wie diese Welt funktioniert. Ohne zu wissen, welche Unterschiede es zu unserer Welt gibt. Ohne großes Worldbuilding-Konzept.
Ich schrieb einfach. Ich vertraute meinen Charakteren. Und meine Charaktere führten mich.
DIE CHARAKTERE – HAYLIE UND IHRE WELT
Von Anfang an war da Haylie. 15 Jahre alt. Störrisch gegenüber ihrer Mutter. Aber schüchtern zu anderen Menschen.
Ich konnte mich sofort in sie hineinversetzen. Sie war lustig. Ihre jugendliche Rebellion gegen ihre Mutter brachte mich beim Schreiben zum Lachen. Sie fühlte sich REAL an.
Und dann kamen die anderen:
Marie – Haylies beste Freundin. Die Person, der Haylie alles anvertrauen konnte.
Bo und Ben – Haylies Hamster.
Sir Jo-Jo – Ein alter, weißer Kater.
Dann gesellten sich weitere Charaktere hinzu: Nathan, Joshua, Kenny. Und Stacy.
Ah, Stacy. Von Anfang an war klar: Stacy wird Haylies Feindin. Aber warum? Das musst du selbst lesen! 😉
DIE FRAGE, DIE MICH PLAGTE
Aber während ich schrieb, plagten mich Fragen:
Was sollte Haylie in Fautunia werden?
Ein Mädchen betritt eine fremde Welt – klar. Sie bekommt Hilfe, um nach Hause zu kommen – logisch.
Aber das reicht nicht. Ein Mädchen, das nur nach Hause will? Das ist nicht genug für eine 640-Seiten-Geschichte.
Haylie musste mehr sein.
Haylie musste BEDEUTUNG haben.
Und genau das – was Haylie in Fautunia wirklich ist – das wirst du entdecken, wenn du das Buch liest.
Aber eines kann ich dir schon sagen: Es war nicht nur Tolkien und Avatar, die mich inspirierten. Es war auch die Frage: Wer ist dieses Mädchen wirklich?
Und die Antwort auf diese Frage?
Sie verändert ALLES.
P.S. Kleine Fun-Fact: Der Name des alten Katers "Sir Jo-Jo" und der Charakter Kenny – das waren Ideen von meiner Frau! Sie hat immer die besten Ideen. Während ich schrieb, saß sie daneben und sagte: "Warte, was ist mit diesem Namen?" oder "Dieser Charakter könnte so sein!"
Vieles von dem, was Fautunia heute ist, ist auch ein Stück ihrer Kreativität. Deshalb ist dieses Buch wirklich unser Buch. 💫